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Nach einem erfolgreichen Vizelandesmeistertitel durfte die Floorballmann zum Bundesfinale nach Berlin ...

Das WKIII Floorballteam des FSG hat sich am 05.03.2019 in Itzehoe beim Landesfinale Floorball SH für das Bundesfinale qualifiziert, welches am 27.05.2019 in Berlin ausgetragen wird. Nach einer spannenden Vorrunde, in der der spätere Finalgegner aus Lauenburg von unseren Tem 2:1 geschlagen wurde, zog das Team vom FSG ungeschlagen mit nur einem Minuspunkt als Gruppenerster der Gruppe A vor Lauenburg in das Halbfinale, Endstation im Landesfinale 2018, gegen den Gruppenzweiten der Gruppe B, die Öömrang-Skuul von Amrum, ein. Ein schneller Treffer der Insulaner zum 0:1 ließ den Puls der Mannschaft und des mitfiebernden Trainerteams höher schlagen - nochmals wollte das Team nicht wie 2018 im Halbfinale ausscheiden, reagierte angriffslustig und stark im Pressing. Diesem Druck konnte Amrum nicht standhalten und so konnte das Spiel trotz der kurzen Spielzeit von acht Minuten nicht nur gedreht, sondern mit einer Glanzleistung zu einem 6:1 gewandelt werden. Die Freude war grenzenlos, da mit dem Finaleinzug die Teilnahme am Bundesfinale in Berlin gesichert war. Im Finale wartete Lauenburg, dessen Team die 1:2 Schmach aus der Vorrunde unbedingt wieder gutmachen wollte. Gedanklich nach dem grandiosen 6:1 schon in Berlin fing das FSG ein unglückliches und zu schnelles 0:1, konnte zum 1:1 ausgleichen, lief sich aber nachfolgend zunehmend in der guten lauenburger Deckung fest. Ein Konter des starken lauenburgischen Angriffs brachte das 1:2 und trotz aller Bemühungen der Preetzer das Blatt noch zu wenden, gelang dies nicht und Sekunden vor Schluss brachte das 1:3 der Lauenburger die Entscheidung.  Trotz verlorenem Finale, die Mannschaft und das Trainerteam glücklich - nach vierjähriger steter Entwicklung am Ziel ihrer Träume: Berlin!

In Berlin trafen wir nun auf das schulische Who is Who des Floorballs. Allein die Sporthalle des Horst-Korber Sportzentrums direkt am Olympiastadion beeindrucke, ist sie doch tatsächlich dreimal so groß wie die uns bekannte Blandfordhalle in Preetz. Zur mentalen Einstimmung hatte das Betreuerteam sehr bedacht die Sichtung der Wettkampfhalle am Nachmittag vor dem Turnier eingeplant, so dass das Team gut vorbereitet war. Dies machte sich umso mehr bezahlt als die Anreise zur Wettkampfstätte am Morgen des Turniers aufgrund von diversen S-Bahn Ausfällen fast zum Disaster geriet und unser Team nahezu direkt nach verspäteter Ankunft auf das Spielfeld musste, mental eingestellt aber abgeklärt 4:0 gewann. In der Gruppenphase trafen wir dann dann auf den späteren 2. Nordenham, verloren klar 5:9 und den späteren 3. Bautzen (knapp 3:4 verloren) des Bundesfinals, so dass wir nach einem klaren 8:1 im letzten Gruppenspiel letztlich mit einem Punkt weniger als Bautzen im Spiel um Platz 5 landeten. Mit einem klaren Sieg (11:3) gegen Hannover sicherte sich unser Team hier unser ausgegebenes Minimalziel mit dem 5. Platz; stark für den ersten Auftritt auf Bundesebene!

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