fsg_banner

 

Willkommen am

 

Friedrich-Schiller-Gymnasium in Preetz

 

 

Schuljahr 2020/21: Rahmenplan des Ministeriums

für ein Schuljahr im Corona-Regel-Betrieb

 

Liebe Eltern,

ganz herzlich willkommen Ihnen allen zurück in einem veränderten Schulalltag unter Corona-Bedingungen! Ich hoffe, Sie konnten die Ferien genießen und sind gut erholt.

 

Weil es für das neue Schuljahr viel mitzuteilen gibt, gehe ich gleich in medias res:

 

Im kommenden Schuljahr soll der Unterricht für alle Schularten und alle Jahrgänge unter regulären Bedingungen nach Stundentafel wieder stattfinden. Die Fach-anforderungen werden umgesetzt und den Schüler/innen wird das Erreichen aller Abschlüsse ermöglicht.“ (Schule aktuell, 6-7 2020).

Dazu ist es notwendig, wieder so viel Präsenzunterricht wie möglich anzubieten. Er macht die Arbeitszeit für Lehrkräfte und die Organisation des Alltags für Eltern planbarer und er bedeutet, wie wir gesehen haben, weit mehr als eine persönliche Wissensvermittung. Denn erfüllt er viele wichtige soziale Funktionen.

  • Andererseits soll so viel Distanzunterricht wie nötig stattfinden.

Digitale Lernangebote können punktuell den Präsenzunterricht im Falle eines erneuten Infektionsgeschehens ersetzen, im Falle besonderer Bedarfe begleiten oder bei nicht hinreichender personeller Besetzung Präsenzstunden ersetzen, müssen jedoch in der Stundenplanung verankert und mit einem Konzept unterlegt sein. Dabei sind eine regelmäßige Kontaktaufnahme mit den Schülerinnen und Schülern und ggf. mit den Erziehungsberechtigten zu gewährleisten und Feedbackverfahren zu den Lernergebnissen zu vereinbaren. Die Verzahnung ist zu dokumentieren. Distanzunterricht muss im Stundenplan hinterlegt werden.

 

Digitalkonzept: Der digitale Unterricht wird daher weiter in Ausstattung und Didaktik verbessert. Das betrifft sowohl die konzeptionelle Arbeit in der Schule, da müssen wir jetzt weiterkommen, als auch die Unterstützung durch das Land durch die Einführung eines Lernmanagementsystems namens „itslearning“ und durch eine verbesserte Sachausstattung mit digitalen Endgeräten . Schon jetzt konnten wir allen Schüler/innen, die es brauchten, ein digitales Endgerät ausleihen. Das Land prüft jetzt, wie auch Internetverbindungen sicherzustellen sind. Wir freuen uns sehr, dass einige von Ihnen uns für unsere digitale Weiterentwicklung Ihre Hilfe angeboten haben.

  • Die Berufs- und Wirtschaftspraktika und andere Maßnahmen der Beruflichen Orientierung finden unter den in den Betrieben und Institutionen geltenden Hygienemaßgaben statt. Dennoch sagen viele Betriebe zzt. ab. Das Bildungsministerium schickt uns dazu noch ein Konzept mit Alternativen. Nötigenfalls müssen Praktika auf das kommende Jahr verschoben und gekürzt werden (z.B. in den Februar)

  • Ganztagsbetreuung findet ebenfalls statt, wenn auch im Rahmen der von uns definierten Kohorten (siehe unten). Das AG-Angebot ist dadurch ein wenig eingeschränkt.

  • Eine Notbetreuung ist bis auf Weiteres aufgehoben.

  • Sport- und Musikunterricht finden wieder statt, aber beschränkt auf Lerninhalte, die unter den geforderten Hygienebedingungen stattfinden können. Einheiten wie z.B. „Raufen und Ringen“ sind vorerst ausgesetzt. Mittlerweile ist geklärt, dass die Schüler/innen sich nun doch in den Umkleideräumen umziehen können, und nicht im Klassenraum. Nähere Regelungen finden durch die Fachschaft statt.

  • In Musik gilt, dass gemeinsames Singen und die Nutzung von Blasinstrumenten in geschlossenen Räumen nach wie vor unterbleiben müssen.

  • Der Mensa- wie auch der Schilleria-Betrieb wird für die ersten zwei Wochen des Schuljahres noch ausgesetzt bleiben, bis das Infektionsgeschehen durch Reise-rückkehrer/innen sich geklärt hat. Bitte versorgen Sie Ihre Kinder also vorerst mit Pausenbroten.

  • Lernen am anderen Ort findet statt. Klassen- und Studienfahrten können unter den am Reiseziel jeweils geltenden Hygienebedingungen und einer entsprechend sicheren Anreisemöglichkeit stattfinden, wenn alle Teilnehmenden bzw. Sorgeberechtigten einverstanden sind. Im Zusammenhang mit der Reiseplanung ist mit den Eltern auch zu besprechen, dass Stornierungskosten, die ggf. entstehen können, wenn eine erneute Zuspitzung des Infektionsgeschehens die Absage einer gebuchten Reise angezeigt erscheinen lassen, durch die Eltern zu tragen wären. Denn die Lehrkraft bucht die Reise in Vertretung der Eltern. Eine entsprechende Information der Eltern ist zu protokollieren. Des Weiteren ist bei Vertragsabschluss mit dem Reiseunternehmen durch die Lehrkraft darauf zu achten, dass im Vertrag festgehalten ist, dass die Lehrkraft in Vertretung der Eltern handelt (vgl. hierzu auch Handreichung „Lernen am anderen Ort“, S. 17).

  • Infektionsschutz: Der Unterricht erfolgt unter Beachtung der jeweils aktuellen Hygienevorschriften, d.h.:

  • Abstand halten, wo immer möglich,

  • häufig Hände waschen und desinfizieren,

  • Masken zu tragen wird vor allem in den ersten zwei Wochen nach Schulbeginn auch im Unterricht dringend empfohlen. Außerhalb des Unterrichts bleibt das Maskengebot auf Fluren, Toiletten und allen Versammlungsorten, wo man auf viele Menschen treffen kann, in Kraft.

  • Kontaktbeschränkung durch das Kohortenprinzip:

Hierbei wird innerhalb einer von der Schule zu definierenden Kohorte (Gruppe in fester Zusammensetzung, die von anderen Lerngruppen abgetrennt ist) nach den ersten zwei Schulwochen die strenge Verpflichtung zum Abstandsgebot unter den Schülerinnen und Schülern aufgehoben. Das Kohortenprinzip sichert einen regulären Schulbetrieb. Durch die Definition von Kohorten lassen sich im Infektionsfall die Kontakte und Infektionswege wirksam nachverfolgen. Damit wirken sich Quarantänebestimmungen im Infektionsfall nicht auf die gesamte Schule aus, sondern nur auf die Kohorten, innerhalb derer ein Infektionsrisiko besteht.

So sehen unsere Kohorten aus:

Kohorte

Räume

Eingang/Ausgang

Pausenhof

WCs

Jahrgang 5

( + Paten 9. Jahrgang)

081, 181, 192, 193, 194

Zugang Aula-WCs

Aulahof

Aula-WCs

Jahrgänge 6, 7, 8

053-056, 154-157,143, 144, 150

Rotes Haus vom Spielehof aus

Spielehof

Rotes Haus

Jahrgang 9

006, 022, 024

Haupteingang

Parkplatz am Haupteingang

1. Stock im Westflügel

Jahrgänge E + Q1

132-134, 122, 124, 140, 142

Graues Treppenhaus

Parkplatz am grauen Treppenhaus

2. Stock im Westflügel

Jahrgang Q 2

002 - 005

Gelber Elefant von den Fahrradständern aus

Fahrradständer

Gelber Elefant

  • Aufgrund von notwendigen Verkursungen des Unterrichts oder zur Umsetzung von Ganztags- und Betreuungsangeboten kann die Kohorte nach sorgfältiger Abwägung mehrere Lerngruppen, ggf. sogar mehrere Jahrgänge umfassen. Dennoch sind Kohorten möglichst klein zu halten. Nach sorgfältiger Abwägung kann in Einzelfällen das Kohortenprinzip durchbrochen werden.

  • Lehrkräfte arbeiten grundsätzlich kohortenübergreifend, da sie zwangsläufig in verschieden Klassen und Jahrgangsstufen eingesetzt werden. Daher sind sie ganz besonders dazu verpflichtet, das Abstandsgebot untereinander und zu ihren Schülerin­nen und Schülern einzuhalten, wo immer dies möglich ist. Da gilt auch für Begegnungen im Lehrerzimmer.

  • Alle Maßnahmen werden flankiert durch eine landeseigene Teststrategie. Dazu gehört erstens das regelmäßige Testen von Kohorten an der Schule durch das zuständige Gesundheitsamt. Die Pilotphase dazu findet in Segeberg, Lübeck und Kiel statt. Zweitens gehört dazu der Einsatz einer Task force aus Infektionsspezialisten, die an den Uni-Kliniken Kiel und Lübeck angesiedelt werden und die Testung von Kontaktpersonen nach einem Infektionsausbruch organisieren.

  • Schülerbeförderung: Die Beförderung in öffentlichen Verkehrsmitteln, zu denen auch Schulbusse gehören, erfordert zwingend einen Mund-Nasenschutz. Dasselbe gehört für den Aufenthalt an Bushaltestellen. Hier, wie auch an den Fahrradständern, endet die Freiwilligkeit des Maskentragens ausdrücklich.

  • Risikogruppen müssen bestmöglich geschützt werden. Das gilt für alle an Schule Beteiligten. Schüler/innen werden auf Antrag der Eltern unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung von der Präsenzpflicht befreit und aus der Distanz in Unterricht eingebunden, wenn sie selbst attestiert einem erhöhten Risiko bei Infektion ausgesetzt sind. Antragsformulare erhalten Sie im Sekretariat. In begründeten Fällen kann die Schule eine schulärztliche Bescheinigung verlangen. Der Regelfall wird dabei nicht die völlige Abwesenheit aus dem normalen Unterricht sein, sondern die „geschützte Präsenz“ in der Schule unter besonderen Schutzbedingungen.

  • Für die Lehrkräfte gelten eigene rechtliche Regelungen, die potentiell besonders gefährdeten Kolleg/innen bei Bedarf übermittelt werden. Zur Entbindung von schulischer Präsenz sind eine ärztliche Bescheinigung und eine betriebsmedizinische Begutachtung notwendig. Aktuell gibt es bei uns nur zwei von 50 Lehrkräften, die davon Gebrauch machen müssen.

  • Für das in Schule tätige Personal, das z.B. beim Schulträger beschäftigt ist (Handwerker, Lebenshilfe etc.), trifft dieser im Hinblick auf den Umgang mit der Risikogruppe eigene Regelungen und stimmt sich hierzu mit der Schulleitung ab.

  • Die vom Präsenzbetrieb entbundenen Personen sind in den schulischen Betrieb nach transparenten Plänen und mit der Schulleitung vereinbarten und dokumentierten Kriterien eingebunden. Dies gilt selbstverständlich nicht für dienstunfähige Personen.

  • Personalsicherung: Das Bildungsministerium prüft Maßnahmen zur personellen Stärkung der Schulen, um den Präsenzunterricht abzusichern.

  • Unterrichtsorganisation: Folgende Maßnahmen werden notwendigenfalls empfohlen:

  • Teams von Fachlehrkräften bilden, in denen eine Lehrkraft, die nicht am Präsenz-unterricht teilnehmen kann, feste Unterrichtsanteile aus der Distanz übernimmt.

  • Projektunterricht

  • Epochenunterricht (z. B. naturwissenschaftlicher Schwerpunkt zwischen Sommer- und Herbstferien, dann gesellschaftswissen­schaftlicher Schwerpunkt bis Weihnachten)

  • Samstage können in Abstimmung mit dem Schulträger und nach Entscheidung der Schulkonferenz für Unterricht oder Klassenarbeiten genutzt werden (Zu berücksichtigen sind ggf. entstehende Folgekosten für Schulträger für Reinigung
    oder Schülerbeförderung).

  • Qualitätssicherung/Leistungsbewertung: Der Start des Schuljahres wird durch Feststellung des Lernstands und Identifizie­rung ggf. vorhandener Lücken und Unterstützungsbedarfe durch die Lehrkräfte in ihren jeweiligen Lerngruppen begleitet, um die Ausgangsbasis jeder Schülerin/jedes Schülers zu bestimmen und den weiteren Unterricht am Lernstand auszurichten. Dies dient ausschließlich der Diagnose und nicht der Bewertung. Das MBWK stellt hierfür Anregungen bzw. Quellenlinks zu verschiedenen Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung, auch online-basierte Erhebungsinstrumente. Eine Dokumentation der Lernstände ist nicht verpflichtend, aber die Durchführung selbst soll dokumentiert werden.

  • Vergleichsarbeiten (VERA) werden nach terminlicher Abstimmung in der Kultusministerkonferenz wieder durchgeführt.

  • IQB-Bildungstrends für die Sek.I werden auf 2022 verschoben. Dasselbe gilt voraussichtlich für PISA.

  • Stundenrahmen: Der von der KMK vorgegebene Stundenrahmen gilt nicht für Einzelschüler/innen, sondern ist bezogen auf die gesamte Schulzeit als Regulativ für die Länder zu betrachten. Die Erfüllung der Stundentafel ist unter anderem auch durch Distanzlernen und veränderte Formen des Präsenzunterrichts möglich.

  • Bildungsstandards sind abschlussbezogen und nicht jahrgangsbezogen definiert.

  • Leistungsbewertung:

In in allen Fächern werden Noten bzw. Leistungsbewertungen in verbaler Form erteilt, auch wenn Teile des Unterrichts aus der Distanz unterrichtet werden oder wenn bei Quarantänemaßnahmen der Unterricht vorübergehend komplett aus der Distanz erteilt werden muss.

Leistungsüberprüfung und -bewertung auf der Basis von Erkenntnissen aus dem Präsenz- und dem Distanzunterricht wird benötigt:

  • als Rückmeldung für Schülerinnen und Schüler und Eltern zum aktuellen Leistungsstand,

  • um für Bildungswege/Abschlüsse Perspektiven aufzuzeigen sowie Entscheidun­gen zu ermöglichen,

  • als Rückmeldung für Lehrkräfte, inwiefern Unterricht aus der Distanz im Hinblick auf den Kompetenzaufbau wirksam ist.

Unterrichtsbeiträge umfassen ggf. stärker als früher Ergebnisse aus häuslicher Einzel- und Gruppenarbeit. Benotung setzt voraus:

  • angemessene Arbeitsaufträge

  • Verfügbarkeit von schulischer Unterstützung für Schülerinnen und Schüler

  • Erkennbarkeit der Eigenleistung

Kurze Tests (unbedingt nicht länger als 20 Minuten) können ebenfalls helfen, den Erfolg von hybriden Lernprozessen zu überprüfen.

Klassenarbeiten/Klausuren (KA)Leistungsnachweise: Die Erlasse „Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I“ vom 3. Mai 2018 und „Zahl und Umfang der Klassenarbeiten in der gymnasialen Oberstufe“ vom 27. Juli 2010 blieben gültig. Für den Fall, dass die Entwicklung des Infektionsgeschehens Anpassungen erforderlich macht, kann eine Reduzierung der vorgesehenen Anzahl kurzfristig verfügt werden.

 

Gleichwertige Leistungsnachweise (GLN)

  • sollen im Distanzlernen stärker genutzt werden,

  • bedürfen einer sorgsamen Berücksichtigung der Lern- und Arbeitsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler im häuslichen Umfeld,

  • sollten ggf. ergänzt werden durch Formate zur Absicherung der Eigenständigkeit der erbrachten Leistung.

  • Prüfungen, Abschlüsse

  1. Für den Fall, dass das Infektionsgeschehen eine Durchführung von Prüfungen verhindern sollte, liegen Vereinbarungen zu Anerkennungsregelungen in der KMK sowie die notwendigen schulrechtlichen Änderungsregelungen aus dem Schuljahr 2019/20 bereits vor und müssen ggf. entsprechend rechtlich erneuert werden.

  2. Für die Lehrkräfte werden Hinweise erarbeitet, inwieweit in den Abschlussprüfungen 2021 auf den eingeschränkten Unterricht im Schuljahr 2019/20 in den zentralen Prüfungsfächern Rücksicht genommen wird, und Empfehlungen dazu, wie in den dezentralen Prüfungsfächern mit den Folgen des Unterrichtsausfalls im Schuljahr 2019/20 umgegangen werden kann.

An länderübergreifenden Prüfungsterminen, die für den gemeinsamen Einsatz von identischen Aufgaben aus dem IQB-Pool bereits vereinbart worden sind, wird nach aktuellen Stand festgehalten.

 

Jenseits des Rahmenplans des Ministeriums gibt es zum Beginn des Schuljahres Folgendes zu berücksichtigen:

 

In diesem Jahr müssen wir - und Sie für Ihre Kinder – den Nachweis erbringen, dass ein Masernschutz besteht. Den haben die neuen 5.Klässler/innen schon bei der Anmeldung nachgewiesen. Alle anderen Klassen betreffend, werden unsere Sekretariatsdamen Frau Kaehler und Frau Wollmer in eine der nächsten Klassenratsstunden kommen und den Impfschutz überprüfen. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass Ihr Kind dann seinen Impfausweis bereithält. Die Klassenlehrkraft sagt Ihnen rechtzeitig b Bescheid. Wer sein Kind nicht impfen lassen will, muss aber nicht fürchten, dass es vom Unterricht ausgeschlossen wird. Wir müssen es dann aber beim Gesundheitsamt melden.

 

 

Ich wünsche uns allen einen guten Start ins

neue Schuljahr!

 

Programm der Einschulungsfeier

 

Herzliche Grüße

Anja Grabowsky

(Schulleiterin)