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Am Sonntag, den 23. September 2018 trafen sich 19 SchülerInnen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums am Preetzer Bahnhof, um voller Vorfreude zum Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia (JtfO)“ nach Berlin zu fahren. Die Mannschaften waren:

• der Junioren-Achter WK II

• der Junioren-Gig-Riemenvierer WK II

• der Mädchen-Renndoppelvierer WK III

Nach einer entspannten Zugfahrt gingen wir zuerst zu dem uns zugeteilten Hostel in der Nähe von Berlin-Ostkreuz, unserem Zuhause für die nächsten 4 Tage. Die Achter- und Viererzimmer wurden bezogen, anschließend haben wir in kleinen Gruppen Berlin angeschaut. Abends besichtigten wir gemeinsam die Reichstagskuppel und erlebten Silkes beachtliche Geschichtskenntnisse.  Am Montag fuhren wir nach dem Frühstück an die Regattastrecke in Grünau. Dort wurden die Boote abgeladen und aufgeriggert und wir haben bei windigem Wetter trainiert. Insgesamt sechs Boote anderer Mannschaften kenterten bis die Regattastrecke schließlich ganz gesperrt wurde. Danach nahmen wir die S-Bahn zurück zu unserer Unterkunft um uns aufzuwärmen, und setzten dann - wieder in kleinen Gruppen - unsere Berlinbesichtigung fort. Vor allem der Mädchen-Vierer sollte sich jetzt gut auskennen; denn, ob Alexanderplatz, Brandenburger Tor, Unter den Linden oder Museumsinsel, Silke hatte zu allem etwas zu erzählen. Abends hatten die Landesvertretungen Schleswig-Holsteins und Niedersachsens eine Veranstaltung für alle an JtfO teilnehmenden Sportler dieser Bundesländer organisiert. Dort wurden alle Mannschaften vorgestellt und es gab ein großes Nudelbuffet. Zurück im Hostel legten wir uns früh schlafen, um fit für die Rennen am kommenden Tag zu sein.  Dienstag begann der spannende Teil der Reise, die Vorläufe und Hoffnungsläufe standen an. Der Junioren-Gig-Riemenvierer wurde Zweiter in seiner Abteilung und qualifizierte sich damit direkt für das A-Finale am kommenden Tag. Der Mädchen-Renndoppelvierer erreichte den dritten Platz und befand sich damit sicher im Halbfinale; da es im Hoffnungslauf jedoch Komplikationen gab, wurden die Halbfinals auf drei Verbände aufgestockt und das Zittern begann aufs Neue. Der Achter wurde im Vorlauf leider Letzter und musste deswegen noch einmal im Hoffnungslauf
fahren. Dort konnten sie das Ruder aber auch nicht umreißen und landeten im B-Finale. Am Nachmittag standen keine weiteren Termine an, wir streiften also wieder durch Berlin oder entspannten auch nur im Hostel.  Am Mittwoch begann der Tag äußerst früh für den Mädchen-Vierer, da dieser bereits in den Halbfinals ab 9.30Uhr fahren sollte, die ersten Rennen am Tag. Die Mädchen fuhren als einer der zeitschnellsten Vierten ins Ziel und waren somit im B-Finale. Als nächstes stand das Rennen des Junioren-Vierers an. Voller Hoffnungen auf eine Medaille legten sie ab, schließlich hatten sie aus den
Vorläufen die viertschnellste Zeit, konnten dann aber wohl auch wegen der schwierigen Windbedingungen auf den Bahnen 5 und 6 nicht in den Kampf um die begehrten Podestplätze eingreifen. Letztlich wurden sie Fünfter, die beste schleswig-holsteinische Platzierung in allen Sportarten der Herbstfinals von JtfO 2018! Der Achter fuhr den zweiten Platz im B-Finale ein, also Platz 8 insgesamt. Der Mädchen-Vierer ging erneut aufs Wasser und erreichte einen sechsten Platz im B-Finale, Zwölfter insgesamt. Im Großen und Ganzen eine tolle Gesamtmannschaftsleistung! Als alle Boote wieder auf dem Hänger lagen, verließen wir die Regattastrecke und nahmen die S-Bahn zum Ostkreuz. Nachmittags blieben wir unserem Programm treu, also entspannen oder Berlin anschauen.  Am Abend gingen wir zur Siegerehrung in die Max-Schmeling-Halle. Neben beeindruckenden Akrobatikshows applaudierten wir bis uns die Hände weh taten. Traditionsgemäß gingen wir danach in einem Restaurant essen. Das Angebot für große Gruppen (oder doch nur für 2 hungrige Sportler): 1-Meter-Pizza. Nachdem also viele Meter gegessen wurden, gingen wir das letzte Mal in unserem Hostel schlafen.  Am nächsten Morgen fuhren wir rechtzeitig zum Hauptbahnhof, um zu erfahren, dass die gebuchte Verbindung aufgrund von Verspätung und Bauarbeiten an den Gleisen gestrichen wurde. Nach einer Planänderung hatten wir überraschend 2 Stunden Zeit, die entweder am Bahnhof oder noch einmal in der Stadt verbracht wurden. Als wir dann schlussendlich im Zug saßen, hatten wir alle sehr ereignisreiche Tage hinter uns und freuten uns trotz der netten Gruppe auf Zuhause.