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Mathematikwettbewerbe am FSG

Die Teilnahme an Mathematikwettbewerben gehört am Friedrich-Schiller-Gymnasium inzwischen fest ins Programm. An jeweils einem Tag finden der Känguru-Wettbewerb und die Lange Nacht der Mathematik statt, während die Mathematik-Olympiade und der europäische Bolyai-Wettbewerb in mehrere

Runden eingeteilt sind und sich einige Schülerinnen und Schüler während des gesamten Schuljahres darauf vorbereiten.

Auch im letzten Jahr war wieder am dritten Donnerstag im März, also am 15.3.2018, Känguru-Tag am FSG. Von den deutschlandweit mehr als 900.000 Teilnehmern kamen immerhin 53 Schüler und Schülerinnen aus unserer Schule. Die Teilnehmerzahl ist damit im Vergleich zum Vorjahr mit 89 Teilnehmern deutlich rückläufig, was aber möglicherweise wenigstens zum Teil durch die Grippewelle im Frühjahr erklärbar ist. Trotz der gesunkenen Teilnehmerzahl ist der Erfolg beim Känguru-Wettbewerb aber nahezu konstant geblieben. Hatten wir im vergangenen Jahr fünfzehn Preisträger, so konnten in diesem Jahr fünf Schülerinnen und neun Schüler durch ihre Leistungen Preise gewinnen. In der Orientierungsstufe (also in den Klassenstufen 5 und 6) gab es drei 1. Preise und drei 2. Preise, wobei eine Schülerin die volle Punktzahl erreichte und ihr damit auch der weiteste Känguru-Sprung gelang, der möglich ist.

In den Klassenstufen 7 bis 9 gab es unter den 15 Teilnehmern zweimal einen 1. Preis, dreimal einen 2. Preis und einen 3. Preis. Von den fünf Teilnehmern aus der Oberstufe konnte eine Schülerin einen 3. Preis und ein Schüler einen 2. Preis erkämpfen, letzterer sogar mitten in der Abiturvorbereitung.

Am 21.3.2019 wird der nächste Känguru-Wettbewerb stattfinden. Das FSG wird sich auch dann wieder den interessanten Knobelaufgaben stellen, vielleicht ja auch wieder mit steigender Teilnehmerzahl.

Der Internationale Mathematik Teamwettbewerb „Bolyai“ findet seit dem Schuljahr 2016/17 am FSG statt. Dieser Wettbewerb stammt ursprünglich aus Ungarn und mittlerweile knobeln auch in Deutschland viele Schüler an den knifflig-spannenden Aufgaben. Im letzten Schuljahr gab es allein in Deutschland ca. 17000 Teilnehmer. Schülerinnen uns Schüler jeder Jahrgangsstufe (5-Q2) können in 4er (ab diesem Schuljahr neuerdings auch im 2er oder 3er-) Teams teilnehmen, wobei die Mitglieder jedes Teams klassenübergreifend nur aus einer Jahrgangsstufe zusammengesetzt sein dürfen. Jede Mannschaft wählt einen eigenen Namen unter dem sie teilnimmt. An einem Vormittag Mitte Januar erhält jede Mannschaft 14 Aufgaben, die sie innerhalb einer Stunde gemeinsam in konstruktiver Zusammenarbeit lösen darf. 13 Aufgaben werden im multiple-choice Stil beantwortet, wobei bei den fünf Antwortmöglichkeiten mehrere Antworten zutreffen können. Eine weitere 14.-te Aufgabe ist individuell zu lösen. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl werden die 16 Bundesländer in sechs Gruppen aufgeteilt. In jeder der sechs Bundesländer-Gruppen erhalten pro Jahrgangsstufe die besten sechs Mannschaften Preise. Die bundesweit besten Mannschaften der ersten Runde werden zum internationalen Finale (Juni) nach Budapest eingeladen. Zudem werden die besten Jahrgangsmannschaften des FSG prämiert.

Bei der ersten Teilnahme im Jahr 2016/17 konnte sich sogar ein Team aus dem 7.Jahrgang des FSG fürs Finale qualifizieren und somit ein Wochenende in Budapest verbringen, um sich in der Finalrunde mit den besten Teams aus Ungarn und Deutschland zu messen. Im letzten Jahr haben die 17 Teams des FSG den Einzug ins Finale knapp verpasst, 4 unserer Teams haben es unter die besten 10 ihrer Jahrgangsstufe geschafft.

Die Lange Nacht der Mathematik wird immer im November organisiert und lockte auch im letzten Schuljahr etwa 40 Schülerinnen und Schüler an einem Freitagabend in die Schule. Bis 22 Uhr knobelten die Schüler der Orientierungsstufe an den Aufgaben – manche waren schnell zu lösen, an anderen arbeiteten einige mehr als eine Stunde. Die älteren Schülerinnen und Schüler blieben sogar bis nach Mitternacht in der Schule und kämpften sich gemeinsam durch die kniffligen Aufgaben um die nächste Runde zu erreichen. Am 23. November erwarten wir wieder viele Schülerinnen und Schüler, welche die mathematische Herausforderung annehmen.

Die Mathematikolympiade beginnt am Anfang des Schuljahres mit der Schulrunde, wird dann gegen Ende des Kalenderjahres mit der Kreisrunde fortgesetzt und endete bisher für uns immer mit der Landesrunde im Februar. Im letzten Schuljahr vertraten elf unserer Schüler das FSG bei der Kreisrunde, welche in unseren Räumlichkeiten stattfand. Zehn Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Plön fuhren dann im Februar zur Landesrunde nach Flensburg, unter ihnen fünf Preetzer.

Im letzten Jahr haben wir am FSG zwei zweite und zwei dritte Plätze in der Landesrunde erreicht. Wir haben im letzten Schuljahr durch einen der zweiten Plätze in der Landesrunde auch die Bundesrunde erreicht und konnten einen unserer Schüler zu diesem Wettbewerb schicken.

Der zweite Zweitplatzierte in der Landesrunde konnte jedoch nicht an der Bundesrunde teilnehmen, da diese erst ab der 8. Klasse beginnt. In diesem Jahr liegen die Schulrunde und die Kreisrunde bereits hinter uns. Zehn Schülerinnen und Schüler haben sich im Dezember wieder mit anderen aus dem Kreis Plön gemessen und einen ersten, zwei zweite und einen dritten Platz erreicht. Am 22. Februar werden wir dann wieder einen großen Teil der Plöner Kreisvertreter/innen bei der Landesrunde in Neumünster stellen.

(Ansprechpartner/innen: Ute Abeling, Nadja Drübert und Michael Wichmann)