Die Schülerinnen und Schüler berichten in Tagesberichten über ihre Eindrücken und Erfahrungen von der Fahrt nach Blonay.

Montag , 13. März 2017 Um 7:15 Uhr sind die meisten von uns aufgestanden. Danach hatten wir sehr viel Zeit, uns fertig zu machen und um zu frühstücken. Mit einem kleinen Zug, der durch ganz Blonay fährt, sind wir zur Schule gefahren. Zuerst hatte die Klasse Wahlpflichtfächer. Wir wurden in die jeweiligen Kurse unserer Austauschpartner eingeteilt. Ich hatte zwei Stunden Mathe und Physik. Der Unterricht ist ein bisschen strenger. Wenn man laut war, wurde der Schülerkalender eingesammelt und eine Benachrichtigung an die Eltern geschrieben. Ansonsten war der Unterricht dem in Deutschland ziemlich ähnlich. Nach vier Stunden Schule hatten die Schüler eine Art Freistunde, nur etwas länger. Die, die in der Nähe wohnten, sind in der Zeit nach Hause gegangen und haben Mittag gegessen. Die anderen sind in einen nahe gelegenen Supermarkt gegangen und haben sich etwas zu essen gekauft. Vor der Schule ist ein großer Basketballplatz, wo wir Basketball gespielt haben. Manche sind mit ihren Skateboards gefahren und während der Pause war die Turnhalle offen, wo man sich ebenfalls beschäftigen konnte. Nach der Pause hätten die Schüler noch Unterricht gehabt. An diesem Tag war das aber nicht so, da wir ein Sportfest hatten. (Mariam Desoky)

Dienstag, 14. März 2017 Wir haben uns morgens um 8:30 am Bahnhof von Blonay direkt neben der Schule getroffen. Jeder erwartete, dass wir mit einem der Züge zum Anwesen von Charlie Chaplin fahren, jedoch wurden wir schnell enttäuscht, als die ersten Lehrer sich zu Fuß auf den Weg machten. Es wurde ein langer Marsch, bei dem man jedoch die sehr schöne Landschaft bewundern konnte. Als wir dann endlich da waren, wurde erstmal eine dringend benötigte Pause gemacht. Anschließend gingen wir auf das Anwesen von Charlie Chaplin, das in den letzten Jahren in ein Museum umgewandelt und erst letztes Jahr fertiggestellt wurde. Unser erstes Ziel war sein ehemaliges Wohnhaus, in dem er über 20 Jahre lang mit seiner Familie gelebt hat. Dort erfuhr man viel darüber, was für eine Person er war, wie er gelebt hatte und welche Länder er bereist hat. Danach gingen wir in eine kleine Vorstellung seiner Filme. Danach öffnete sich die Leinwand und es gab eine große Ausstellung, in der Szenen aus seinen Filmen gezeigt wurden und die Umgebung wie im Film nachgestellt worden ist. Nach dem schönen Aufenthalt sind wir zum See gegangen und haben ein Picknick gemacht. Das Wetter war so schön, dass man T-Shirt und kurze Hose tragen konnte. Anschließend gingen wir in ein Museum, das sich mit Ernährung beschäftigte. Dies wurde vom Großteil der Gruppe als langweilig empfunden, da die Luft durch die langen Wege und durch das Wetter allmählich raus war. Danach sind wir mit der Bahn wieder zurück gefahren. Eine Station vorher sind wir an einem Fußballplatz, der eher einem Rugbyfeld glich, ausgestiegen. Fast alle Schüler haben mitgespielt. Deutschland spielte gegen die Schweiz, wobei Deutschland in starker Unterzahl war, aber trotzdem gewann. Wir machten unserem Land als WM-Sieger alle Ehre. Nach 2 Stunden in praller Hitze war das Spiel vorbei, alle gingen nach Hause und freuten sich auf den nächsten Tag. Meine Meinung Alles in allem war es ein sehr gelungener Austausch mit interessanten Museen, die die Tradition der Gegend sowie der Schweiz deutlich dargestellen. Außerdem hatte man genügend Freizeit, um mit seinem Austauschpartner etwas zu unternehmen. Ich hätte mir noch gewünscht, dass man einen Besuch im Schwimmbad etc. macht und dafür ein Museum weglässt. (Piet Schöps)

Mittwoch, 15. März 2017 Vormittags sind wir um 8.30 von Blonay aus mit dem Zug zum Château Chillon gefahren. Das Château ist ein Festungsschloss, das heutzutage aber nicht mehr genutzt wird. Wir, also die Schweizer und wir Deutschen, haben dann eine Führung auf deutsch bekommen. Da der Führer es sehr interessant gemacht hat, war es auch nicht langweilig. Danach sind wir sehr nett am Wasser nach Montreux gegangen. Dort findet seit 50 Jahren zwei Wochen lang das berühmte Jazzfestival von Montreux statt, bei dem regelmäßig die bekanntesten Jazz- und Rockgruppen der Welt auftreten. An dem folgendem Nachmittag hatten wir freie Zeit mit unserem Austauschschüler. In dieser Zeit konnten wir in die Berge fahren, in der Stadt Klamotten kaufen, Lasertag spielen oder in der ortsnahen Schwimmhalle schwimmen gehen. Den ganzen Tag hatten wir einen klaren Blick auf die Alpen und fast auf den kompletten Genfer See und wir hatten ca. 15-18°. (Tillmann Abbe)

Donnerstag, 16. März 2017 Am Donnerstag fuhren wir nach Lausanne. Dort besuchten wir zunächst das „ Musée Olympique“. In diesem Museum waren viele Accessoires ( z. B. Sporthemden und -schuhe) berühmter olympischer Sportler ausgestellt. Unter anderem konnte man sich die Fackeln der letzten Olympischen Spiele ansehen. Auch Dokumentationsfilme und die Maskottchen vieler Spiele wurden gezeigt. Das Museum liegt direkt am Genfer See. Später hatten wir eine Stunde Zeit, um zu shoppen und Essen zu gehen... Danach gingen wir in die Cathédrale de Lausanne und auf ihren Glockenturm, von wo aus man die überwältigende Aussicht auf die Alpen genießen konnte. Es war warm und sonnig, die Alpen etwas verhangen. Zurück bei unseren Gastfamilien, nutzten viele die freie Zeit, um gemeinsam Fußball zu spielen. Abends trafen wir uns alle noch einmal. Jeder hatte etwas Leckeres mitgebracht, was zu einem großen Buffet zusammengestellt wurde. Die Disco währenddessen war eine schöne Gelegenheit noch einmal mit den neuen Freunden zusammen zu sein. Wir kamen spät nach Hause und mussten unsere Koffer packen, bevor wir müde vom ereignisreichen Tag ins Bett fielen. (Mai und Linn Runge)