Start Geschichte Schiller

Schillers Leben

 

1759 10. November: Johann Christoph Friedrich Schiller wird in Marbach am Neckar als zweites Kind des Militärarztes und späteren Offiziers Johann Kaspar Schiller und seiner Frau Elisabeth Dorothea, geb. Kodweiß, geboren
1764 -1766 Aufenthalt in Lorch
1766 Dezember: Übersiedlung der Familie nach Ludwigsburg
1773 - 1780 Schiller auf der „militärischen Pflanzschule“ des Herzogs (der späteren "Karlsschule")
1781 - 1782 Schiller als Militärarzt in Stuttgar
1782 Januar: „Die Räuber“ werden in Mannheim im Beisein Schillers mit großem Erfolg uraufgeführt
Mai: Heimliche Reise nach Mannheim, wo ihm Wolfgang Heribert Dalberg eine Anstellung in seinem Theater in Aussicht stellt
September: Schiller flieht zusammen mit seinem Freund Andreas Streicher nach Mannheim
( später über Darmstadt und Frankfurt nach Oggersheim )
Dezember: Ankunft in Bauerbach ( bei Meiningen ) auf dem Gut der Freifrau Henriette von Wolzogen
1783 Juli: Reise von Bauerbach über Frankfurt am Main nach Mannheim
August: In Mannheim schließt Schiller mit Wolfgang Heribert Dalberg zunächst für ein Jahr einen Vertrag über die Anstellung als Theaterdichter ab
1784 April: Reise nach Leipzig
Mai: Übersiedlung nach Gohlis bei Leipzig
Zusammen mit Ludwig Ferdinand Huber bezieht Schiller eine Wohnung in Dresden
1787 Juli: Auf Einladung von Charlotte von Kalb reist Schiller über Leipzig und Naumburg nach Weimar
Dezember: Schiller besucht die Familie Lengefeld in Rudolfstadt; er empfindet Zuneigung zu den beiden Töchtern des Hauses, Caroline und Charlotte
1788 September: Bei einem Besuch im Hause der Lengefelds trifft Schiller zum ersten Mal Goethe
Dezember: Schiller wird als Geschichtsprofessor nach Jena berufen
1790 Heirat mit Charlotte von Lengefeld in Wenigenjena
1791 Januar: Ernste Erkrankung, von der sich Schiller nie mehr ganz erholen wird; nach vorübergehender Besserung schwerer Rückfall im Mai (Gerücht von Schillers Tod)
1793 Heftige Krankheitsanfälle
August: Mit Charlotte besucht Schiller die Eltern
Aufenthalt in Heilbronn
September: Übersiedlung nach Ludwigsburg
Geburt des ersten Sohnes Karl Friedrich Ludwig
1794 März: Aufenthalt in Stuttgart
Juli: Gespräch mit Goethe über die Urpflanze, Anbahnung der Freundschaft
1796 Geburt des zweiten Sohnes Ernst Friedrich Wilhelm
1797 Februar: Mit Goethe, der sich in Jena aufhält, diskutiert Schiller über die Gattungsgesetze von Drama und Epos; Gemeinsame Arbeit mit Goethe am „Musen-Almanach für das Jahr 1798“ (erscheint im Oktober 1797), dem so genannten „Balladen-Almanach“
1799 Oktober: Geburt der Tochter Karoline Henriette Luise
Dezember: Schiller siedelt nach Weimar über
1802 April: Tod der Mutter
November: Herzog Karl August erhebt Schiller in den erblichen Adelsstand
1803 Juli: Erholungsaufenthalt in Lauchstädt
1804 April: Reise nach Berlin
Juli: Schiller erleidet einen schweren Krankheitsanfall, von dem er sich nur sehr langsam wieder erholt
Geburt der jüngsten Tochter Emilie Henriette Luise
1805 Februar: Erkrankung Schillers und langsame Genesung
9. Mai: Schiller stirbt in Weimar an einer Lungenentzündung und wird drei Tage später auf dem alten Friedhof der St. Jakobskirche beigesetzt