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Die Geschichte der FSG-Schülerzeitungen

Der Informationsauftrag bleibt

Der Sinn und Zweck einer Schule als Institution lässt sich kurz und bündig charakterisieren: Die formbaren Schüler sperren ihre Ohren auf und nehmen das, was ihnen der Lehrkörper an sich als Bildung zuteil werden lässt. Schließlich werden Arbeiten geschrieben und die Abschlussprüfung, "Abitur" mit Namen, der wörtlich genau das ausdrückt, was vom Schüler nach 13 Jahren Schulzeit auch erwartet wird: Er soll weggehen! Die Tatsache, dass dieses Zeugnis zum Besuch einer Hochschule berechtigt, scheint in Anbetracht dieser Bedeutung dabei nur geschönte Makulatur. Den Schulabgängern, die mit dieser kurzen Zusammenfassung ihre Schulzeit in ihren Memoiren abhaken würden, sei gesagt, dass sie die Zeit verschlafen oder einfach nicht genutzt haben. Neben dem Lehrstoff, der den Otto Normal-Schüler vielleicht wirklich nur in die Erkenntnis "Ich weiß, dass ich nichts weiß" getrieben hat, gab und gibt es immer Sportangebote, Arbeitsgemeinschaften und Clubs, die die Schulzeit auflockern, mitunter sogar zum Erlebnis machen. Freilich gab es in den Gründerjahren der damaligen Volksoberschule Preetz diese Möglichkeiten erst gar nicht, dann nur vereinzelt. Erblasst wären die Schulgänger der ersten Jahrgänge bei dem Menü der Arbeitsgemeinschaften, die das Friedrich-Schiller-Gymnasium heute bietet. Es sind so viele, dass die Interessen des Einzelnen genau abgewogen sein müssen, damit man überhaupt eine Entscheidung treffen kann. Eine Arbeitsgemeinschaft ist allerdings chronisch von Auflösungserscheinungen bedroht, die immer mal wieder so sehr die Oberhand gewinnen, dass die Arbeit mitunter auf Jahre gänzlich zum Erliegen kommt: Es ist eine AG, die es seit 1956 an der Schule gibt, eine Arbeitsgemeinschaft, die direkt ihre Berechtigung in Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland findet, das Recht auf freie Meinungsäußerung in Wort, Schrift und Bild ohne jegliche Zensur: die Schülerzeitung.