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Die Namensgebung des Friedrich-Schiller-Gymnasiums

Die Namensgebung des Gymnasiums fand am 30.Mai 1964 in einer Feierstunde statt. Die Oberschulrätin Schiller nahm die Namenstaufe vor. Die Schule wurde nach dem großen Dichter Johann Christoph Friedrich Schiller benannt und trägt seitdem den Namen Friedrich-Schiller-Gymnasium.



In der Rede, die die Oberschulrätin Schiller an diesem Tag vor der zusammengekommenen Festversammlung hielt, betonte sie besonders Friedrich Schillers Persönlichkeit und schwierigen Lebensgang. Am Ende ihrer Rede hieß es: "Daß das Bild dieser großen Gestalt in dieser Schule lebendig wirke und daß sie sich des ihr heute verliehenen Namens würdig erweise, ist der Wunsch des Herrn Kultusministers, dessen Grüße und Glückwünsche ich übermitteln darf."
Der damalige Schulleiter Dr. Knoch bediente sich in seiner Laudatio der Würdigungsworte eines Thomas Mann, die jener 1955 in Weimar gesprochen hatte. Von Schiller gehe, so war zu hören, "etwas in uns ein von seinem Willen zum Schönen, Wahren und Guten, zur Gesittung, zur inneren Freiheit, zur Kunst, zur Liebe, zum Frieden, zu rettender Ehrfurcht des Menschen vor sich selbst."
In der Pausenhalle des Gymnasiums steht heute noch die Schillerbüste, die an den großen Dichter, der zu den größten Persönlichkeiten des Geisteslebens in Deutschland gehört, erinnert.